Tag 3: Vogel knackt Biedermann-Rekord – 43. DM-Titel für Deibler

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BERLIN, GERMANY - 10 APRIL 2015: Florian Vogel (SG Stadtwerke München) über 400m Freistil Finale bei den 127. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in der SSE Berlin. (Credit Image: Niklas Kappler)

Der 21-jährige Florian Vogel hat am dritten Tag der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal den sieben Jahre alten nationalen Rekord von Paul Biedermann über 800 m Freistil um 1,79 Sekunden auf 7:33,44 Minuten verbessert. „Darauf habe ich 365 Tage hingearbeitet. Den Rekord wollte ich unbedingt machen“, so der Münchner. Es war bereits der zweite Deutsche Rekord bei den diesjährigen Kurzbahnmeisterschaften. Zu Beginn der Titelkämpfe hatte Marco Koch über 400 m Lagen in 4:01,87 Minuten eine neue Bestmarke aufgestellt.

Letztmals zwei Deutsche Einzel-Rekorde bei Deutschen Meisterschaften gab es 2010 ebenfalls in Wuppertal. Damals stellten Silke Lippok (für SSG Pforzheim) über 200 m Freistil und Yannick Lebherz (für DSW 1912 Darmstadt) über 400 m Lagen neue Bestmarken auf.

Stark präsentierte sich auch die Magdeburgerin Franziska Hentke: Die WM-Vierte ließ über 200 m Schmetterling nichts anbrennen und schwamm in 2:03,86 Minuten zu ihren insgesamt 18. nationalen Titel. „Damit bin ich sehr zufrieden. Mein Training ist auf die EM ausgerichtet, hier schwimme ich aus dem Training heraus.“ Nahtlos an seinen Leistungen der Vortage knüpfte Steffen Deibler an: Der Hamburger schwamm in 47,43 Sekunden zu Gold über 100 m Freistil. Es war sein insgesamt 43. DM-Titel! Dorothea Brandt feierte ein Jubiläum, gewann in 30.46 Sekunden über 50 m Brust ihre 25. nationale Goldmedaille.
Seinen ersten DM-Titel machte Dominik Franke perfekt. Der Ravensburger entschied das Finale über 100 m Lagen in 53,81 Sekunden für sich. Die Berlinerin Doris Eichhorn schwamm in 27,56 Sekunden zu ihren fünften DM-Titel auf der Kurzbahn in Folge über 50 m Rücken.

Die weiteren Titel gingen an Markus Gierke (Hannover) in 1:53,61 Minuten über 200 m Schmetterling, Hendrik Feldwehr (Essen) in 26,88 Sekunden über 50 m Brust, Alexandra Wenk (München) in 2:08,73 Minuten über 200 m Lagen, Jan-Philip Glania (Frankfurt) in 1:53,24 Minuten über 200 m Rücken und Annika Bruhn (Saarbrücken) in 1:56,30 Minuten über 200 m Freistil. Die Lagenstaffeln (4×50 m) entschieden sowohl bei den Frauen (1:50,76) als auch bei den Männern (1:37,07) die Teams der SG Essen für sich.


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