Spektakuläre Rekordentscheidung über 4 x 100m Lagen der Männer

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Acht Einzel- und zwei Staffelentscheidungen. So das Programm auch am letzten Tag der 130. Internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin, der in den Vorläufen mit der schnellsten aller Strecken begann, den 50m Freistil. Bei den Frauen zog die Niederländerin Valerie van Roon (25,60) mit der schnellsten Zeit ins Finale ein. Anna Dietterle (Wasserfreunde Spandau 04, 25,75) folgte ihr auf Platz zwei. Deutsche Juniorenmeisterin 2018 wurde Angelina Köhler (Hannover 96, 25,83) als Viertschnellste. Den Titel bei den Junioren schnappte sich Fabian Schneider (1.SC Ravensburg, 23,26), die Top-Zeit in der offenen Wertung kam vom Ägypter Ali Ahmed Khalafalla (22,52).

Über 200m Lagen der Männer kommt es heute zum deutschen Duell zweier EM-Teilnehmer. Junioren-Weltmeister Johannes Hintze (SV Nikar Heidelberg) legte mit der schnellsten Zeit (2:01,85) und dem Junioren-Titel vor. Sein neuer Vereinskollege, Kurzbahn-Europameister Philip Heintz, bot auf dem zweiten Platz eine Zeit von 2:03,31 an. Gold bei den Juniorinnen gewann Anna Kroniger (SV Blau-Weiß Bochum, 2:19,70). Damit zog sie auf Platz sieben ins Finale ein. Dort startet von Bahn vier die Topfavoritin auf den Titel, Marie Pietruschka (SSG Leipzig, 2:16,63).

Auch über 200m Rücken könnte die Zuschauer in der SSE am Nachmittag ein spannendes Duell um Gold zwischen Jenny Mensing (2:14,61) und Lisa Graf (2:14,72) erwarten, die sich die gelben Bahnen fürs Finale sicherten. Dort wird auch Jennifer Pietrasch (SG Gladbeck Recklinghausen) starten, die sich in 2:20,62 als Siebte qualifizierte und dafür mit dem Titel der Deutschen Juniorenmeisterin 2018 belohnt wurde. Bei den Männern ging dieser Titel an Adrian Bierewitz (2:08,68) von der SG Mönchengladbach. Beste Chancen auf den Deutschen Meistertitel scheint aber Andreas Wiesner (SG Stadtwerke München, 2:01,14) zu haben.

Anschließend wurden die letzten Staffeltitel der DM vergeben, die über 4 x 100m Lagen, und es wurde spektakulär! Bei den Frauen siegte zunächst die SG Essen (4:11,33) vor der Neckarsulmer Sport-Union (4:14,97) und dem SC Wiesbaden 1911 (4:16,87). Für ein paar Kracher sorgten dann aber die Männer, für den lautesten Knall das Quartett des Potsdamer SV: In 3:38,31 markierten Christian Diener, Melvin Imoudu, Eric Friese und Yannick Lebherz einen neuen Deutschen Rekord für Vereinsstaffeln. Die alte Bestmarke der SG Essen stand bei 3:40,66. Die Essener waren es auch, die in 3:40,10 die Silbermedaille gewannen. Auch diese Zeit hätte für eine neue nationale Bestmarke ausgereicht. Gleiches gilt für die Staffel der Neckarsulmer Sport-Union, die sich im Kampf um Silber in 03:40,35 knapp geschlagen geben musste.


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