Kurzbahn-EM Kopenhagen- Köhler knackt Vier-Minuten-Marke und gewinnt Silber

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Fantastischer Saisonabschluss für die deutschen Schwimmer: Mit insgesamt sieben Medaillen (3/3/1) belegte das „Team Germany“ im Medaillenspiegel der Kurzbahn-Europameisterschaften in Kopenhagen gemeinsam mit Schweden einen hervorragenden fünften Platz. Spitzenreiter war Russland (9/5/4) vor Ungarn (8/3/2) und Italien (5/7/5).

 

Für das i-Tüpfelchen am letzten Wettkampftag aus deutscher Sicht sorgte die Frankfurterin Sarah Köhler. Nach ihrem Titel über 800 m Freistil schwamm die 23-Jährige auf der halben Distanz hinter der Ungarin Boglarka Kapas zu Silber und knackte dabei als erste deutsche Schwimmerin überhaupt in 3:59,12 Minuten die Vier-Minuten-Marke über 400 m Freistil. „Ich hätte mir vor der Anreise nicht erträumt, Gold und Silber zu gewinnen. Und dass ich jetzt auch noch unter vier Minuten geblieben bin, ist unglaublich.“

 

Nur 36 Hundertstelsekunden am Deutschen Rekord vorbei schwamm die 4x50m-Lagenstaffel der Männer in der Besetzung Christian Diener (Potsdam), Fabian Schwingenschlögl (Neckarsulm), Marius Kusch (München) und Schlussschwimmer Damian Wierling (Essen). 1:32,38 Minuten bedeuten am Ende Platz fünf. Zur Bronzemedaille von Weißrussland fehlten lediglich 32 Hundertstelsekunden. „Wir haben alles geben“, so Kusch.

 

Diener war nicht nur in der Staffel im Einsatz, sondern auch über 50 m Rücken. Der Potsdamer hatte sich zunächst in 23,64 Sekunden als Achter für das Finale qualifiziert. Dort verbesserte er sich noch einmal um 16 Hundertstelsekunden auf 23, 48 Sekunden und wurde Achter. Gegenüber dem Vorlauf verbessern konnte sich Marek Ulrich (Halle/Saale). Der 20-Jährige steigerte sich im Rückensprint auf 23,76 Sekunden im Halbfinale und wurde dafür mit Platz elf belohnt.

 

Über sich hinaus wuchs die Gladbeckerin Jessica Steiger. Die 25-Jährige verfehlte in 2:20,84 Minuten den Deutschen Rekord von Caroline Ruhnau über 200 m Brust lediglich um 43 Hundertstelsekunden und schwamm auf einen hervorragenden fünften Platz. „Das war nochmal zwei Sekunden Bestzeit. Ich bin neben meinem großen Idol Rikke Moeller Pedersen geschwommen. Die Stimmung war Wahnsinn.“

 

Ein wenig mehr erhofft hatte sich indes Aliena Schmidtke. Die Magdeburgerin schwamm über 100 m Schmetterling in 57,17 Sekunden auf Platz acht. „Das war mein elftes Rennen, ich merke es jetzt schon.“


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