JEM-Auftakt in Helsinki: Viermal Silber und einmal Bronze für den DSV

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Viermal Silber, einmal Bronze! Was für ein Auftakt für das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) bei den Junioren-Europameisterschaften 2018 in Helsinki! Acht Medaillenentscheidungen hatte der erste Wettkampftag zu bieten, fünfmal schwammen DSV-Athleten aufs Podium! Der Reihe nach waren dies Yara Sophie Hierath (Magdeburg), Anna Elendt (Darmstadt), Celine Rieder (Neckarsulm) sowie 4x100m Freistilstaffeln der Männer und Frauen.

In der ersten Medaillenentscheidung der JEM sorgte über 400m Lagen der Frauen Yara Sophie Hierath für den Auftakt nach Maß. Die Magdeburgerin musste sich mit deutlicher persönlicher Bestzeit (4:45,75 Minuten) lediglich Ungarns Ausnahmetalent Ajna Kesely (4:41,55) geschlagen geben. Giulia Goerigk (Karlsruhe), die sich ebenfalls für das Finale qualifizieren konnte, wurde Siebte, in 4:49,43 ebenfalls in neuer persönlicher Bestzeit.

Bis zur nächsten deutschen Medaille sollte es anschließend eine Weile dauern, dann ging es aber Schlag auf Schlag. Zunächst sprintete Anna Elendt so schnell wie noch nie zuvor über 50m Brust (31,36 sekunden) zur Silbermedaille. Zum Sieg fehlten ihr lediglich 7/100 Sekunden. Den schnappte sich die Britin Tatiana Belonogoff in 31,29.

Direkt im Anschluss folgte der schnellste Lauf über 800m Freistil der Frauen. Hier zeigte Celine Rieder (Neckarsulm), die auch bei den Europameisterschaften in Glasgow (03. – 09.08.) an den Start gehen wird, ihr großes Talent. Auch sie kraulte in neuer persönlicher Bestzeit (8:32,54) zu Silber. Schneller am Anschlag war nur Ajna Kesely (8:30,43), die sich damit ihr zweites Gold sicherte.

Der erste Finalabschnitt endete mit den Entscheidungen über 4x100m Freistil der Männer und Frauen und für den DSV mit den Medaillen vier und fünf. In der Besetzung Peter Varjasi (Mittelfranken), Rafael Miroslaw (Hamburg), Maurits Kuhn (Oberhausen) und Sebastian Beck (Würzburg) gelang zunächst der DSV-Männerstaffel in 3:21,12 der Sprung auf den Bronzerang hinter Russland (3:18,21) und Italien (3:18,79).

Die deutschen Mädels konnten diese Leistung anschließend noch toppen. In 3:44.82 ließen Isabel Gose (Potsdam), Lena Riedemann (Halle), Lucie Kühn (Leipzig) und Schlussschwimmerin Maya Tobehn (Berlin) sechs Staffeln hinter sich. Gold ging erneut an das russische Quartett (3:43,03). Damit endete für den Deutschen Schwimm-Verband ein sehr erfolgreicher erster Wettkampftag.

Neben den sechs Finalteilnahmen stießen noch Lucas Matzerath (Frankfurt, 200m Brust, 2:16,52, Platz 11), Michael Schäffner (Leipzig, 100m Rücken, 56,32, Platz 14) und Barbara Schaal (Gelnhausen, 200m Rücken, 2:15,75, Platz 11) bis ins Halbfinale vor.

Die 22-köpfige DSV-Mannschaft für die JEM in Helsinki:

Mädchen (13): Alexandra Arlt (Dresden), Anna Elendt (Darmstadt), Mareike Ehring (Gladbeck), Giulia Goerigk (Karlsruhe), Isabel Gose (Potsdam), Malin Grosse (Hannover), Yara Hierath (Magdeburg), Hannah Küchler (Potsdam), Lucie Kühn (Leipzig), Lena Riedemann (Halle), Celine Rieder (Neckarsulm), Barbara Schaal (Gelnhausen), Maya Tobehn (Berlin)

Jungen (9): Sebastian Beck (Würzburg), Maurice Ingerieth (Berlin), Lukas Matzerath (Frankfurt), Lukas Märtens (Magdeburg), Rafael Miroslaw (Hamburg), Fleming Redemann (Gladbeck/Recklinghausen), Michael Schäffner (Leipzig), Peter Varjasi (Mittelfranken), Maurits Kuhn (Oberhausen)

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