Presse 28.06.2009
PRESSEINFORMATION Deutscher Schwimm-Verband e.V.
28. Juni 2009

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Zusammenfassung vom Sonntag

Meisterschaften enden mit zwei Europarekorden

Mit zwei Europa-Rekorden sind am Sonntag die 121 Deutschen Meisterschaften im Schwimmen zu Ende gegangen. Im Berliner Europa-Sport-Park verbesserte Brustschwimmer Marco Koch die Bestmarke über die 200-Meter-Distanz auf 2:08,37 Minuten. Über die 200 Meter Freistil knackte der Hallenser Paul Biedermann mit 1:44,71 Minuten den kontinentalen Rekord von Schwimmlegende Peter van den Hoogenband.

Mit nationalen Bestmarken konnten sich der Frankfurter Helge Meeuw über die 100 m Rücken (53,08 Sekunden) und der Berliner Benjamin Starke über die 100 m Schmetterling (51,47 Sekunden) für die Weltmeisterschaften in Rom qualifizieren. „Nach meiner Schulter-Operration im Dezember kann ich wieder schmerzfrei trainieren. Nach der langen Pause musste ich kein ‚Kompromiss-Training’ mehr machen. Das hat sich jetzt ausgezahlt“, erklärte der 22-Jährige glücklich nach dem Rennen.

Ebenfalls auf den WM-Startblock kann Langstrecken-Spezialist Jan Wolfgarten klettern. Neben den fünf Kilometern im Freiwasser wird der Würzburger als deutscher Meister auch über die 800 m Freistil (7:49,37 Minuten) an den Start gehen. Im letzten Einzelrennen der Meisterschaften verpasste er nur um 15 Hundertstel-Sekunden einen neuen Landesrekord. Weltrekordlerin Britta Steffen kam in 24,45 Sekunden über die 50 m Freistil sicher zu ihrem zweiten Einzeltitel und schaffte souverän die WM-Pflichtzeit.

Knapp gescheitert ist dagegen Annika Mehlhorn über die 100 Meter Schmetterling. In 58,45 Sekunden ließ die Sportlerin vom SG ACT Baunatal zwar das gesamte Feld hinter sich, doch trotz eines neuen deutschen Rekords verfehlte sie die geforderte Norm um 18 Hundertstel-Sekunden.

Über die 100 m Rücken (1:00,46 Minuten) blieb auch Daniela Samulski über der Pflichtzeit des DSV. „Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit meiner Zeit. Mal sehen, wie großzügig der Bundestrainer bei der Streckenvergabe für Rom ist“, erklärte die Berlinerin. Auch über die 200 m Brust der Frauen schaffte keine der Starterinnen den Sprung ins WM-Team.

Insgesamt konnten sich zwölf Männer und sechs Frauen mit den nötigen Zeiten und Platzierungen für die Welttitel-Kämpfe in Rom empfehlen. Dabei stellten die Athleten drei Welt-, drei Europa- und vierzehn Deutsche-Rekorde auf.