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„Titel-Hamster“ Rupprath greift nach DM-Titel Nummer 65
Berlin (pps) Vize-Weltmeister Thomas Rupprath (SC Empor 2000 Rostock) greift im Finale über 100 m Schmetterling am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin nach seinem insgesamt 65. nationalen Titel auf der Kurz- und Langbahn. Über 100 m Schmetterling stand der 30-Jährige bereits fünfmal bei einer Langbahn-DM ganz oben auf dem Podium, zuletzt 2004. Rupprath ist der erfolgreichste (nationale) Titelsammler in der deutschen Schwimmsport-Geschichte.
Nach Lukasz Wojt (EOSC Offenbach/400 m Lagen) und Rafed El-Masri (SG Neukölln/50 m Freistil) greift auch Annika Mehlhorn (SG ACT/Baunatal) nach DM-Titel Nummer drei in Folge. Mehlhorn, die im Finale über 100 m Schmetterling ihren insgesamt 40. DM-Titel in ihrer Laufbahn im Visier hat, war auf dieser Strecke schon viermal Deutsche Meisterin, zuletzt 2005 und 2006.
Die 28-jährige Nicole Hetzer (SV Wacker Burghausen) war über 400 m Lagen bereits sechsmal Deutsche Meisterin auf der Langbahn. Ihren ersten DM-Titel auf dieser Strecke gewann die insgesamt 22-malige Deutsche Meisterin (Kurz- und Langbahn) 1998 in Hamburg.
Poleska und Schäfer im Vorlauf gescheitert
Berlin (pps) Mit dem „Umweg“ über die Landesmeisterschaften von Neuseeland in der vergangenen Woche in Christchurch reiste Janne Schäfer (TV Jahn Wolfsburg) zu den Deutschen Meisterschaften nach Berlin. In Christchurch hatte sie in den Vorläufen über 50 m Brust mit 31,42 Sekunden sowie über 100 m Brust mit 1:11,06 Minuten jeweils die schnellste Zeit erzielt. „Da die Finals am Morgen stattfanden, bin ich dort nicht angetreten, ich wollte einfach meine Form nach der WM testen“, meinte die 26 Jahre alte Psychologie-Studentin. Bei der WM in Melbourne hatte sie mit 31,35 Sekunden Rang fünf belegt und war im Halbfinale über 100 m Brust mit 1:10,32 Minuten hängen geblieben.
Über diese Distanz scheiterte Janne Schäfer am Donnerstag als Neunte im Vorlauf der Deutschen Meisterschaften mit 1:12,20 Minuten: „Mir steckt noch die lange Anreise von Neuseeland in den Knochen.“ Ebenfalls nicht für das Finale qualifizieren konnte sich als Zehnte (1:12,53) Anne Poleska (SG Krefeld), die noch immer unter den Nachwirkungen eines Bänderrisses aus dem Trainingslager vor der WM im Februar leidet.
Wegen einer Erkältung sagte Johannes Neumann (SC Riesa), der Meister der beiden vergangenen Jahre, seinen Start am Donnerstag über 200 m Brust ab. Neumann: „Über 50 m und 100 m Brust will ich aber starten.“